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    Dr. Claudia Lieb

    *Leider muss der Vortrag von Frau Dr. Lieb entfallen*

    Claudia Lieb, Studium und Forschung in Münster und Berlin, ist Akademische Oberrätin am Germanistischen Institut der WWU Münster. Sie promovierte 2006 mit einer literaturwissenschaftlichen Studie zu „Crash. Der Unfall der Moderne“. Derzeit arbeitet sie an ihrem Habilitationsprojekt „Germanistiken“ und geht der Wissenschaftsgeschichte philologischer und juristischer Germanistik nach. 2013 erschien ihr Sammelband „Philologie als Literatur- und Rechtswissenschaft. Germanistik und Romanistik 1730-1870“ (zusammen mit Christoph Strosetzki). Claudia Lieb war mehrfach Referentin und Dozentin an der Osnabrücker „Summer School on the Cultural Study of the Law“. 2014 referierte sie auf der Jahrestagung der „Association for the Study of Law, Culture & the Humanities“ an der University of Viriginia School of Law im US-amerikanischen Charlottesville.

    Publikationen (Auswahl): Crash. Der Unfall der Moderne. Bielefeld 2009. – Das juristische Lexikon als Fundgrube für Fallgeschichten. Christoph Besolds Thesaurus Practicus in Kompilationen von Georg Philipp Harsdörffer. In: Simpliciana 34 (2012), 403-423. – Philologie als Literatur- und Rechtswissenschaft. Germanistik und Romanistik 1730-1870. Hrsg. v. Claudia Lieb und Christoph Strosetzki. Heidelberg 2013. – Das Bestiarium als Rechtsquelle. Zur Rezeption des mittelniederdeutschen Versepos Reynke de vos. In: Philologie als Literatur- und Rechtswissenschaft (s.o.), 143-164. – Der Germanismus der Romantik. Politische Literatur- und Rechtsgeschichte. In: Robert Seidel und Bernd Zegowitz (Hrsg.): Literatur im Umfeld der Frankfurter Paulskirche 1848/49. Bielefeld 2013, 47-73. – „Der Fall Oskar Panizza“. Skandalisierung des Skandals um Das Liebeskonzil durch Recht und Bild. In: Andrea Bartl (Hrsg.): Skandalautoren. Zu repräsentativen Mustern literarischer Provokation und Aufsehen erregender Autorinszenierungen. Würzburg, voraussichtlich 2014.

    Der heroische Verteidiger. Uwe Krechels/Axel Spilckers Mördermann (2011) und Stephan Lucasʼ Auf der Seite des Bösen (2012) [Abstract]

    Während Richter, Anwalt, Detektiv und Polizist zum traditionellen Figurenkatalog der Kriminalerzählung gehören, ist der Strafverteidiger ein relativ neuer Typus. Welche Merkmale und Funktionen erfüllt er? Wie wird er im populären Genre der Fallgeschichte narrativ konstruiert? Wie wird er normativ bewertet? Diese Fragen sollen im Blick auf Uwe Krechels/Axel Spilckers Mördermann (2011) und Stephan Lucasʼ Auf der Seite des Bösen (2012) geklärt werden.

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